Neubau der Groß-Tischlerei der Firma „Kramp & Kramp“ in Lieme wird in dieser Woche bezogen

(Quelle: LZ 07.07.2010)

Von Thomas Reineke

Neun Monate nach einem verheerenden Brand in der Groß-Tischlerei ist die Firma „Kramp & Kramp“ wieder komplett am Stammsitz Lieme vereint. Die Kapazitäten konnten zudem erweitert werden.

Lemgo-Lieme. Die Gesamtinvestition für den Neubau an der Werkstraße samt Erweiterung des Geländes gibt Geschäftsführer Guido Kramp mit 1,8 Millionen Euro an.

Rückblende: Kurz vor Feierabend wird am 21. Oktober 2009 ein Leinöl-Lappen versehentlich in einem falschen Eimer entsorgt. Die fatale Folge: Durch eine chemische Reaktion entsteht ein Feuer, das die gesamte Werkstatt inklusive Maschinen vernichtet. Da die Tischlerei volle Auftragsbücher hat, mussten die Brüder Andreas und Guido Kramp schnell reagieren. Sie mieteten einen Tag nach dem Brand eine leerstehende Halle am Grasweg in Brake. Gut zwei Wochen später war die Produktion am Ersatzstandort voll angelaufen. Im November begannen die Abbrucharbeiten an der Werkstraße, Anfang Januar startete der Wiederaufbau. „Und dann setzte der lange, harte Winter ein“, so Guido Kramp.
Parallel erwarben die Altbau- und Renovierungsspezialisten ein benachbartes Grundstück an der Werkstraße und erweiterten so die Kapazitäten – zum Beispiel für die Produktion von 700 auf 1000 Quadratmeter oder in der Ausstellung von 350 auf 500 Quadratmeter. Seit dieser Woche wird die wieder aufgebaute Werkstatt in Lieme bezogen. Wie Geschäftsführer Guido Kramp betont, sorgt neue Technik dafür, dass am Standort Werkstraße weniger Emissionen austreten.

Wiederaufbau abgeschlossen: Die Groß-Tischlerei der Firma „Kramp & Kramp“ an der Werkstraße. Foto: Reineke