Landrat besucht Kramp und Kramp

(Quelle: Pressedienst 3.6/03)

"Wir können auch in wirtschaftliche schwierigen Zeiten nur überleben, wenn wir uns überdurchschnittlich bewegen."

Es gibt viele Unternehmen in Lippe, deren Erfolgsgeschichte jedoch bei den vielen Hiobsbotschaften aus der Wirtschaft untergeht. Einer dieser erfolgreichen Betriebe ist Kramp und Kramp in Lemgo-Lieme. Es war auf der erst kürzlich in Bad Salzuflen stattgefundenen Messe Haus, als Landrat Friedel Heuwinkel die Herren in der Zunftkleidung auf ihrem Messestand aufgefallen waren. Nicht lange gefackelt und der Landrat wurde zur Betriebsbesichtigung eingeladen. "Es sind solche Betriebe wie der von den beiden Brüdern Andreas und Guido Kramp, die mit ihren insgesamt 45 Mitarbeitern und vier Auszubildenden einen gehörigen Beitrag zur unternehmerischen Vielfalt in Lippe und damit natürlich auch zur Lebensqualität hier vor Ort beitragen," erklärte Landrat Heuwinkel beim Besuch des seit 1964 am gleichen Standort existierenden Handwerksunternehmens.

Die Erfolgsgeschichte des auf Restaurierungen im Maurer- und Tischlerhandwerk sowie Altbausanierung spezialisierten Betriebes bringt Guido Kramp auf den Punkt: "Wir können auch in wirtschaftliche schwierigen Zeiten nur überleben, wenn wir uns überdurchschnittlich bewegen." Und solche Bewegung wird belohnt: Nicht nur dass die Auftragslage - vor allem im Sanierungs- und Restaurationsbereich - zufriedenstellend sei. Auch öffentlich sei die Arbeit von Kramp und Kramp mehrfach ausgezeichnet worden. Sei es der erste Preis beim "Bundespreis für Handwerk in der Denkmalpflege", eine Auszeichnung im bundesweiten Wettbewerb zum Energiesparen in Baudenkmälern oder die erst Ende letzten Jahres an die Brüder aus Lemgo-Lieme verliehene Goldmedaille für herausragende Leistungen in der Denkmalpflege in Europa. "Darauf sind wir auch stolz," erklärt Andreas Kramp. "Das ist schon was Besonderes, für so ein mittelständisches Unternehmen aus Lemgo-Lieme." Aber das bedeute nicht, so Andreas Kramp weiter, dass wir den privaten Kunden, der nur mal eben ein Treppengeländer gerichtet haben möchte, nicht genauso bedienen könnten. Wenn ein solcher Anruf komme, schickten die Lemgoer Handwerker nach Möglichkeit sofort einen ihrer Mitarbeiter raus.

Problematisch sehen die Brüder Kramp die nachlassende Zahlungsmoral der öffentlichen Hand. Wenn auch Verständnis für die schwierige Lage der öffentlichen Haushalte vorhanden sei, müsse doch ein vernünftiger Umgang mit den wirtschaftlichen Interessen des Mittelstandes möglich sein.

"Neue Potenziale sehen wir in dem Angebot von Leistungspaketen aus einer Hand," so Guido Kramp weiter. "Durch den glücklichen Umstand, dass wir eine ganze Reihe von Gewerken im eigenen Hause ermöglichen können, sehen wir gute Ansätze für das Motto "Kramp und Kramp aus einer Hand."

Auch Landrat Heuwinkel würdigte die bisherigen Leistungen des in Lippe so erfolgreichen Betriebes bei der Besichtigung der Werkstätten: "Für die weitere Entwicklung Ihres Unternehmens wünsche ich Ihnen alles Gute und hoffe, dass Viele ihrem Beispiel folgen werden."

Kreis Lippe Der Landrat
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